Wer ist der König von Mallorca?

Ballermann ho ho ho hieß plötzlich die Devise und alle Welt kam damit heraus, dass man für den 70.3 auf Mallorca gemeldet hatte. Barbara “unbeatable” Burkert hatte die Zeitfahrmaschine schon eingepackt, Dirk “Modellathlet” Remuss war mit von der Partie, Uwe “Haile” Trecka wollte Raelert mal zeigen, wo der Laufschuh hängt und sogar die verschollen geglaubte Jaqueline Trecka tauchte aus der Versenkung auf. Komplettiert wurde die Trifi-Truppe von eurem Vorsitzenden Lutz “last out of the water” Marlinghaus persönlich und last but not least selbstverständlich vom unverwüstlichen Iron-Ecki Friedreich.

Bernd K. gab schon im Vorfeld eine Einschätzung des Rennverlaufes ab, diese war lesenswert und wird deshalb hier referiert

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Im Nachgang zur gestrigen Strategiebesprechung fasse ich nochmal kurz die Rennprognose für den IM Mallorca 70.3 zusammen: der Remuss kommt mit dem Raelert als erstes aus dem Wasser. Dann geben die “re-rae-boys” ordentlich Druck auf die Pedale, um Vucovic und Friedreich auf Distanz zu halten. wie immer entscheidet sich aber alles beim Lauf: Marlinghaus zimmert die 1:30h in den Asphalt von Alcudia, überläuft den von Remuss mürbe gefahrenen Raelert bei km 20 und wird erwartungsgemäß 2. Remuss gibt währenddessen den Sportmoderatorinnen der `marca` erste Interviews (diese lädt er auf tadellosem mallorquin in seine 5 Zimmer Suite ins Cesars Palace nach Vegas ein, wo er dem Raelert dieses Jahr den WM-Titel abnimmt). während der Leerung diverser Magnum-pullen Dom Perignion. Im Zielbereich, donnert Friedreich mit der besten Laufzeit des Tages als Gesamtdritter über die Finishline. Raelert bleibt der undankbare 4. Platz. Friedreich wird Ehrenbürger von Kailua Kona, Marlinghaus König von Mallorca und Remuss Weltmeister 70.3. Ein großer Tag für den deutschen Triathlonsport.

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Euer Vorsitzender konnte dies nicht unkommentiert lassen und nahm sich die Freiheit zu antworten wie folgt:

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Deine Einschätzung des Rennverlaufes teile ich nicht vollständig: dass es mir bei meinem derzeitigen Trainingsumfang von nur 12h/Tag gelingt, Herrn Raelert zu überlaufen, kann ich nicht sicher zusagen. Gesichert scheint mir die Ehrenbürgerschaft des Herrn Eckhardt Friedreich für Kailua Kona, gut gefällt mir die Vorstellung, wie der Modellathlet Remuss, die schmalen Lenden nur von einem Hugo Boss-Tanga umschmeichelt und johlend eine halbleere Magnumflasche VeuveCliquot schwenkend, von einem halben Dutzend spärlich bekleideter schwedischer Nationalmannschaftsschwimmerinnen (U23) um gurrt wird, die ihm das schmerzende Knie liebkosen und lautstark seine prächtige Radperformance lobpreisen.

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Vor Ort war dann Schicht.
Euer Vorsitzender, als trainingsfaule Sau bekannt, fuhr mal die Radstrecke ab und bemerkte, dass mit einer viel zu dicken Übersetzung und vielleicht 10 Radkilometern in diesem Jahr der ca. 15km-Anstieg von Pollenca zum Lluc doch recht beschwerlich ist. Und mit einer Trittfrequenz von 12 oder 13 werden die Beine auch ordentlich dick. Es zogen auch prompt jede Menge Angeber und Großkotze an mir vorbei, wahrscheinlich alles Typen, die zuhause ihre Frauen schlagen und FDP wählen. Und Schalke04 gut finden.
Ekelhaft.

Ändert aber nichts, da musste dann eben durch.

Die Veranstaltung selber ist cool.
Schwimmen in der Bucht von Alcudia, Top-Wetter, fast glattes Wasser, Wellenstart, also einigermaßen Platz im Wasser, Schwimmstrecke etwa 200 Meter zu lang und dann ewig weit zur Wechselzone und diese ungewohnterweise nochmal diverse hundert Meter lang. Radstrecke erstmal am Wasser lang Richtung Port de Pollenca, dann Blinker links und zum erwähnten Kloster Lluc. Dann wieder runter, die Jungs aus der Truppe, die nach mir gestartet waren und nun aufschlossen, fuhren die Abfahrt, als ob es kein Morgen gäbe. Inklusive der ganzen Herrschaften aus dem Vereinigten Königreich, die eben nur “left lane” kennen und dabei bleiben gabs Einiges zu beobachten. Am schönsten ein Stück parallel zur Autobahn, Rückenwind, selbst der Herr Vorsitzende erblickte voller Stolz eine 50 auf dem Tacho. Die gesamte Strecke für den restlichen Verkehr gesperrt—ganz ganz großartig. Irgendwann dann wieder an der immer noch etwa 3 Kilometer langen Wechselzone angekommen, selbige durchquert, Laufschuhe drauf und losgepeest. Schön warm wars in der Zwischenzeit und wie das so ist, denkt man immer, Laufen ist doch am schönsten aber das ist es dann eben nicht. Jedenfalls ist man irgendwann im Ziel, alle sind schon da, alle sind zufrieden.

Fazit: Inclusive eines bezahlbaren Hotels direkt an der Wechselzone, Essen dort ohne Fehl und Tadel, bester Unterhaltung mit diversen Trifis eine überzeugende Veranstaltung, die im nächsten Jahr wiederholt werden sollte. Wer sich mal an einem 70.3 versuchen möchte oder in der späten Vorwettkampfphase einen Schwerpunkt setzen will, sollte diesen Wettkampf auf dem Zettel haben.

Mit diversen super Splits und einem AK Sieg durch IronEcki F. konnten alle Trifis auch zufrieden sein.

Ende des Berichtes.

Die Kraft sei mit euch.

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Triathlet des Jahres 2012?

Auch 2012 wird wieder der Triathlet des Jahres 2012 gesucht:

Der Modus ist wie letztes Jahr geblieben:
In Klammern die Anzahl der Wettkämpfe der Athleten über die verschiedenen Distanzen
in der Reihenfolge Ironman / Mittel / Kurz / Sprint. Der Erste erhält 400 / 200 / 100 / 50 Punkte.
Je nach zeitlichem Rückstand zum Ersten vermindern sich die Punkte.
Die Prozentangabe ist die Erfolgsquote (Siegerzeit = 100%).

Der 1. Zwischenstand nach 5 Wettkämpfen.

TW 19 - 35PunkteLMKSQuote
Ariane Richter40000180%
TW 40PunkteLMKSQoute
Barbara Burkert146010073%
Angela Fink500001100%
TM 19 - 45PunkteLMKSQuote
Uwe Trecka187010175%
Bernd Köhler110000288%
Lars Köhler108000282%
Reiner Braun49000198%
Frédéric Vartanian41000184%
Klaus Runkewitz40000180%
TM 50 - 65PunkteLMKSQuote
Ecki Friedreich244010288%
Siegfried Schmidt172000386%
Dirk Remuss152010076%
Lutz Marlinghaus136010155%

Erfasst sind folgende Wettkämpfe
Tri-Fi-Dua, Ruppiner Dua, Müritz-Dua, Spreewald-Dua, Ironman 70.3-Mallorca.

es haben damit 13 Tri-Finisher insgesamt 21 mal gefinisht. Hans, 16.05.2012

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Hoch die Gurke

Duathlon im Spreewald. Das ist die perfekte Veranstaltung. Kein großes Pipapo. Nur Du und der Wind. Beim langen gibt’s noch Krämpfe dazu, beim kurzen nicht mal das.

Wer Startbeutel und andern Schingschang braucht, muss zu den “Events” mit dem großen M – oder wie sie alle heißen. Fünf Trifis denken so oder ähnlich und standen am Samstag zuerst an der Startlinie und später allesamt auf dem Treppchen. Dazwischen lagen Strasse, Linkskurve, Sand. Dieses Jahr schön feucht und fest.
Campingplatz, Klohäuschen, langgezogene Linkskurve. Kraft lässt nach, scharfe Linkskurve mit Pylonen, wieder Strasse. Hügel hoch, rechts-links und in die Wechselzone.
Klein Leine, Seitenwind – Groß Leine, Rückenwind. Wende in Siegadel und dann schön den Wind in der Nase. Verrotzt geht’s auf den zweiten Lauf. Hin in gefühlter Zeitlupe, zurück den Gegner im Nacken. Entspannung erst am Piepsgerät.

Und schon gabs jede Menge Handtücher und Pokale.

Es lebe der Spreewald!

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Tri-Finisher stürmen Podium

Tri-Finisher stürmen Podium

Nach dem die letzten Tagen voller Sonne waren, freute ich mich auf meinen Saisonstart im “Spreewald-Duathlon”. Ein Blick in die Starterliste zeigte, dass neben mir auch einige andere Tri-Finisher diesen Klassiker in ihr Wettkampfprogramm aufgenommen haben. Als wir in Briesensee ankamen und ich aus dem Auto stieg, war es erstmal nur: kalt. Schnell die Startunterlagen abgeholt und die Wechselzone eingerichtet und ab zum umziehen. Kurz-kurz hieß die Devise und so freute ich mich schon beim Einlaufen mit Siegfried, Klaus und Lars auf den Start und die damit verbundene Temperaturerhöhung. Die Runde um den Briesensee war abwechslungsreich und so zeigte sich meine Kondischwäche erst auf dem letzten Kilometer, als ein W45-Express an mir vorbeizog. Auf dem Rad kam ich sofort gut in Tritt, so dass ich gleich 3 laufstarke Damen auf dem ersten Kilometer einsammeln konnte. Danach ging es über Klein und Groß Leine bis zum Wendepunkt Siegadel – kalt war es da schon lange nicht mehr, aber der Wind kam gefühlt immer von vorne. Als ich das 2. Mal aus der Wechselzone lief, stolperte ich fast über Reiner, für den das Rennen schon lange zu Ende war und dessen erster Start als Tri-Finisher ihn direkt aufs Gesamttreppchen führte. Die letzten beiden Kilometer waren unspektakulär und so lief ich den 4. Platz gesamt nach Hause. Mit Reiner, Klaus und Siegfried wurden gleich 3 Tri-Finisher als AK-Sieger aufgerufen und auch Lars und ich fanden noch Platz auf der 3. Treppenstufe.

Zeiten und Details sind hier zu finden: http://www.spreewald-triathlon.de/archiv/ergebnislisten-ab-2011/50-2012ergebnisseduakurz

Ariane

PlAK-PlNameVereinEndzeit1.LaufzeitRadzeit2.Laufzeit
1DM25 (1)Müller, Philipp-JohannesTSV Cottbus0:55:180:18:020:30:130:07:03
2DM45 (1)Braun, ReinerTri-Finisher Berlin0:56:010:18:060:30:470:07:08
3DM 40 (1)Panzer, MitjaKSV Ajax-Neptun Berlin0:56:270:18:260:30:540:07:07
…...
8DM 40 (3)Köhler, LarsTri-Finisher Berlin0:58:380:20:050:30:480:07:45
30DM55 (1)Runkewitz, KlausTri-Finisher Berlin1:05:550:22:130:35:050:08:37
43DM65 (1)Schmidt, SiegfriedTri-Finisher Berlin1:10:240:23:280:37:480:09:08
4DW35 (3)Richter, ArianeTri-Finisher Berlin1:13:030:25:240:38:050:09:34
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“TriFi wird Berliner Vizemeister im Duathlon 2012″

foto-4 In Ordnung, relativieren wir die reisserische Headline gleich zu Beginn ein wenig und fügen kleinlaut “in der AK 40″ hinzu. Bei subtropischen Temperaturen fanden Nahe Cottbus in einem renaturierten Tagebaugebiet die berlin-brandenburgischen Duathlon-Meisterschaften statt. Im von starken Neuköllnern und noch stärkeren SCCern dominierten Elite-Rennen waren die Laufstrecken von Staub, Sand und Schotter geprägt, was in mir nach kürzester Zeit den permanenten Wunsch nach eimerweise Wasser aufkommen ließ. Dumm wenn man dann bei der Verpflegung von Lauf 1 über 7KM nicht richtig zugreift und sich so mit gefühlten 100 ml Feuchtigkeit begnügen muß. Die Radstrecke ist ordentlich profiliert und fährt sich einfach großartig. Eine Duathlon-Legende mit schwarzem C auf dem Trikot meinte im Vorfeld zu mir: ” Da fährst Du wie auf der Carrera-Bahn”. Blöd nur, dass nach 30 KM Geschwindigkeitsrausch wieder Staub und Schotter warten. Der zweite Lauf ist kurz und schmerzvoll. Obwohl mit 3 KM nun wirklich nicht lang, habe ich an diesem Tag nicht auf einen einzigen Meter weiter Lust. Nach ca. 20 Bechern Iso und 5 Stück Kuchen fühle ich mich irgendwann auch wieder halbwegs lebendig und bereit für die Heimfahrt. Mit Medallie um den Hals gehts total geplättet Richtung Berlin. Da kann mich selbst die sieglose Hertha nicht mehr ärgern.

Bernd

P.S. Der interessierte Leser findet alle Ergebnisse hier:

http://www.triathlon-service.de/ergebnisse/liste.php?nr=3359

PlAK-PlNameVereinEndzeit1.LaufzeitRadzeit2.Laufzeit
1DM 35 (1)Kopf, MichaelSCC Berlin Triathlon01:23:300:23:320:48:570:11:01
2DM 25 (1)Kindel, MatthiasTuS Neukölln Berlin01:28:030:24:520:51:550:11:16
3DM 40 (1)Richter, DanielTLV Rangsdorf01:30:270:25:380:53:070:11:42
…...
26TM 40 (5)Köhler, BerndTri-Finisher Berlin01:42:020:28:580:59:240:13:53
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